Hier ein kurzer Überblick über die Ereignisse am vergangenen Mittwochabend:
Um 18.30 Uhr holte ich Vladi von zu Hause ab. Wir fuhren zusammen zum Musiktheoriekurs nach Nürnberg. Schon auf der Fahrt fragte ich ihn, ob meine Tankfüllung (Reserve) noch reichen würde. Er: „Ja“, womit er auch recht hatte, jedenfalls in Bezug auf die Strecke Fürth – Nürnberg – Fürth.
Nach dem Kurs lieferte ich Vladi wieder daheim ab und fuhr weiter zu Conny. Haben zusammen gegessen und einen Film angesehen.
Als ich mich dann langsam auf den Weg gen Heimat machen wollte, stellte ich fest, dass sich mein Autschlüssel nicht, wie sonst üblich, in meiner Hosentasche befand.
Etwa fünf Minuten später war ich „einen Schritt“ weiter:
Die gute Nachricht: Ich hatte den Schlüssel gefunden!
Die schleche Nachricht: Er befand sich im Zündschloss meines abgesperrten Autos.
Da dies aber schon öfter passiert war, konnte ich mit einem Stück Draht und zwei Schraubendrehern das Problem doch recht schnell lösen.
Voller Stolz verabschiedete ich mich von Conny und fuhr los.
Nach einigen Metern aber wendete sich die Situation doch wieder unerwartet: Der Motor des Autos gab keine Laut mehr von sich. Jepp . Benzin war alle.
Für 5,99 € gab es bei der nächsten Tankstelle einen Ersatzbehälter (Ich überlegte mir kurz, ob ich nicht lieber eine Wasserflasche kaufen und diese als „Transportmittel“ benutzen solle). Meine liebe Conny fuhr mich . Vielen Dank!
Nach dem Betanken konnte ich dann gut und in aller Ruhe nach Hause fahren.
Ich muss zugeben, dass ich, seitdem ich mit der Schule fertig bin und meinen Führerschein habe, nur noch sehr wenig bzw. gar keinen Sport gemacht habe.
Damit ist jetzt Schluss!
Heute war ich den dritten Tag in Folge joggen. Mal sehen, wie lange ich es durchhalte.
Hatte gestern im Jugendkreis das Thema „Anbetung“.
Habe dazu den Text 1. Mose 22, 1-17 verwendet.
In Vers 5 steht:
«Ihr bleibt hier und paßt auf den Esel auf!» sagte Abraham zu den beiden Knechten. «Der Junge und ich gehen auf den Berg, um Gott anzubeten; wir sind bald wieder zurück.»
Hier ein paar kurze Gedanken:
Anbetung ist freiwillig
Gott befiehlt Abraham auf den Berg zu gehen und seinen Sohn zu opfern. Weil Abraham gehorsam ist, macht er sich auf den Weg. Niemand zwingt ihn.
Anbetung hat verschieden Formen
Als Abraham mit seinem Sohn auf den Berg geht hatte er keine Gitarre und Liederbücher unter dem Arm. Trotzdem lesen wir kurz davor, dass er Gott auf dem Berg anbeten wird. Oft denken wir, dass Anbetung immer etwas mit singen zu tun hat; auch, aber nicht ausschließlich.
Anbetung ist Lebensstil
Es gehörte zu Abrahams Wesen gehorsam zu sein. Er legte nicht zuerst einen kleinen „Schalter“ um, und betete anschließend Gott an, sondern er ging. Mir geht es meistens leider so, dass ich den Anbetungsteil im Jugendkreis/Gottesdienst als einen Programmpunkt sehe und mich nur während dieser Zeit auf den Lobpreis einlasse.
Anbetung bedeutet „alles geben“
Abraham ist bereit seinen einzigen und langersehnten Sohn zu opfern, um Gott anzubeten. Bin ich bereit alles zu geben um IHN zu ehren?
Hatte gestern mit Glorify unser Abschiedskonzert. War sehr genial! Guter Sound, coole Leute, geile Stimmung!
Michi erzählte im Konzert die Geschichte der Band. Als ich da so zuhörte wurde mir wieder ganz neu bewusst, wie reich wir von unserem Gott in dieser Zeit beschenkt wurden. Er hat immer wieder neue Türen geöffnet, auch dann, wenn es manchmal ziemlich schlecht ausgesehen hat!
Jetzt geht´s erstmal mit einer anderen Besetzung weiter. Werde auch in Zukunft nicht mehr Bass sondern Gitarre spielen.
Gerade habe ich bei einem kurzen Blick in die Nachrichten gesehen, wie gestern ein Student versuchte, auf das Papamobil zu springen. Es wurde berichtet, dass der 27-jährige dem Papst nichts böses, sondern ihn lediglich berühren wollte. Puh, was für eine verrückte Welt, in der wir leben.
Wenn wir Menschen schon so gerne etwas in Händen halten, sollten wir dann nicht lieber versuchen z. B. die Bibel und deren Inhalt zu „berühren“?
Gestern Abend hatte ich mit Markus und Samuel zum letzten Mal gemeinsames Mentoring. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist, seitdem ich mich bei SaM angemeldet hatte.
In zwei Wochen ist Samuel dann auch schon in Bad Liebenzell und anschließend in Israel. Habe das anscheinend noch gar nicht so richtig realisiert, dass ich wohl einen meiner besten Freunde in Zukunft nur noch sehr selten sehen werde. Noch einmal lasse ich alles in meinem Kopf an mir vorbeiziehen. Überhaupt ist es ein geniales Wunder, dass ich in Fürth gelandet bin.
Das Leben zieht seine Kreise… Zum Glück hat Gott seine Finger mit im Spiel!